Bericht Bergzeitfahren 2014

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Seit 25 Jahren veranstaltet der RC-27 Mosser Randegg das Bergzeitfahren ins Franzenreith. Zeit für eine kleine Rückschau: diese Veranstaltung ist eng verbunden mit der Geschichte des RC-27 Mosser Randegg.

Um 1990 für das erste offizielle Bergzeitfahren ins Franzenreith eine WISBI-Zeit (Wie schnell bin ich?) zu haben, konnte der gebürtige Ybbser Didi Hauer gewonnen werden. Didi Hauer war 1990 zum 2. Mal Gewinner der Österreich-Rundfahrt und Glocknerkönig. Bei seiner Fahrt ins Franzenreith erzielte er die Zeit von 10 Minuten und 10 Sekunden! Diese Zeit wurde bis heute nicht unterboten.

Ihm am nächsten kamen im Jahr 2003 Hans Peter Obwaller als damaliger österreichischer Bergmeister mit 10 Minuten und 25 Sekunden. Aus dem Amateurbereich konnten Andreas Bauer (Bestzeit 10:31, 6 Tagessiege), Dietmar Mayerhofer (Bestzeit 10:38, 5 Tagessiege) und Gerhard Höltschl (Bestzeit 10:38, 5 Tagessiege) diesem Rennen ihren Stempel aufdrücken.

Auch die österreichische Radsportlegende Rudi Mitteregger (1970, 1974 und 1977 Ö-Rundfahrsieger) gab dem RC-27 Mosser Randegg die Ehre und bewältigte im Jahre 2000 den Berg mit 13:34.

Beim heutigen Jubiläumsrennen erzielte Dietmar Mayerhofer zum 4.Mal in Serie die Tagesbestzeit und verbesserte seine Bestleistung um weitere 3 Sekunden. Bei den Damen erreichte Irene Zerkhold vom TV Scheibbs ihren 2.Tagessieg nach 2005. In der Vereinswertung holten sich Manfred Hirtl sowie Sophie Jäger den Titel. Im 9. Mostviertler-Zeitfahrcup, in dem die Zeiten des Einzelzeitfahrens vom RC-Urltal und vom Bergzeitfahren in Randegg addiert werden, gewann der Aschbacher Richard Kickinger in der Gesamtwertung, Andreas Strohmaier vom RC-27 gewann die Allgemeinen Klasse des Zeitfahrcups.

Bei der Siegerehrung dankt Obmann Hermann Tod all den Helfern und Unterstützern des Vereins. Ein großes Danke geht an die Familien Buxhofer und Lechner, die seit 25 Jahren Räumlichkeiten für Siegerehrungen und Verpflegung zur Verfügung stellen, denn ohne sie wäre diese Veranstaltung in dieser Form nicht durchführbar. Ebenfalls wurden Hermann und Marianne Tod vom Verein für ihre Verdienste um das Bergzeitfahren und ihre mehr als 20-jährige Vereinsführung geehrt.